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Weniger Neuroleptika in der Langzeitpflege

Weniger Neuroleptika in der Langzeitpflege – ein Projekt der UBA, erarbeitet von PD Dr. med. Albert Wettstein, Vorsitzender UBA-Fachkommission Zürich und Dr. med. Max Giger, Vorsitzender UBA-Fachkommission Zürich Mitglied UBA-Fachkommission Zürich

Es ist Pflicht, Menschen mit Demenz würdevoll zu behandeln und dabei im Prinzip auf freiheitseinschränkende Massnahmen zu verzichten. In Pflegeheimen leiden ca. 2/3 aller Bewohnenden unter einer alltagsrelevanten Hirnleistungsschwäche im Sinne einer neuro-kognitiven Beeinträchtigung (Demenz). Davon zeigen 80% gelegentlich bis häufig psychische und Verhaltensstörungen (behavioral and psychological symptoms of dementia/BPSD). BPSD können für die Betroffenen und für die Betreuenden sehr belastend sein. Wiederholt klagen Angehörige und entscheidungsberechtigte Personen von Menschen mit Demenz zu Recht über deren medikamentöse Sedierung. Lesen Sie weiter: Informationsblatt für Ärzt_innen zu Behandlung von Menschen mit Demenz und psychischen und Verhaltensstörungen (behavioral and psychological symptoms of dementia/BPSD) in Pflegeheimen

An der 2. Nationalen Fachtagung GERONTOLOGIE CH «Autonomie dank Innovation!?» vom 25. Januar 2021 wurde die UBA ausgelesen, das Projekt «Weniger Neuroleptika in der Langzeitpflege» als Best-Practice-Beispiel vorzustellen.

Auch Curaviva, die Universität Basel und die UBA haben einen Leitfaden zum Thema “Beurteilung und Therapie verhaltensbezogener und psychologischer Symptome bei Menschen mit Demenz” erstellt.